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Tourenberichte
Jubiläums-Seniorentour 19.-21. September 2008 Jubiläums-Seniorentour, 19.-21. September 2008Organisatoren: Theo Vogel, Reinhard Hauser Freitag, 19. Sept.:Individuelle Anfahrt via Lukmanier-Pass nach Olivone und von dort aus mit dem “Alpentaxi“ nach Gariva oder Anfahrt via Bellinzona direkt nach Gariva. Von Gariva aus ging es in 20-60 Minuten in die Capanna Piandos, welche extra für uns geöffnet wurde. Dort gab es, nach einem feinen Apéro, einen gemischten Salat und im Anschluss Pasta mit Hirschragout und selber gesammelten Pilzen. Als Krönung gab es als Nachspeise frische Feigen aus dem Garten des Hüttenwartes in Locarno an einer Vanillesauce. Samstag, 20. Sept.:Nach ausgiebigem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Capanna Pian d’Alpe. Auf halbem Weg trafen wir auf Felix Zulian, der uns schon am Abend vorher Gesellschaft leistete, zum Übernächtigen aber in seinen Palazzo Felice abstieg. Kurz nach unserem Zusammentreffen machten wir bald einen Lunchhalt. Als wir alle satt waren teilten wir uns in zwei Gruppen. Die eine Gruppe ging auf direktem Weg via Cambra - Cava zur Capanna Pian d’Alpe. Die andere aber stieg auf zum naheliegenden Pass und machte eine wunderbare Gratwanderung, die neben dem Weg an manchen Passagen sogar zum Blockklettern einlud. Schlussendlich kam auch sie in der Capanna Pian d’Alpe an. Als nun alle angekommen waren und der Apéro zu sich genommen wurde, verliess uns Felix. Er hatte noch einen Fussmarsch vor sich, um zu seinem Auto und danach zum Palazzo Felice zurück zukehren. Kurz nach Felix Abschied wurde zu Tisch gebeten. Es gab eine sehr feine, mit diversen Gewürzen veredelte, Polenta. Dazu gab es Haxen. Als Dessert bekamen wir Früchte und sehr guten Kuchen. Sonntag, 21. Sept.:Nach reichhaltigem Frühstück wurde der Rückweg in Angriff genommen. Wir wanderten Richtung Nord Westen über den Hügel und stiegen dann nach Sobrio ab. Dort wurde in einem Restaurant ein ausgiebiges Käsemahl eingenommen. Am frühen Nachmittag wurden wir dann in Sobrio vom “Alpentaxi“ abgeholt und nach Olivone gefahren, von wo wir dann individuell die Heimreise antraten. Ein herzliches Dankeschön an die zwei Organisatoren für diese wunderbaren Tage im Tessin. Auch ein Dankeschön an Felix Zulian, der uns zeitweilen den Weg zeigte. Dominik Lutz
Tourenbericht Skitouren im Schächental, 23.-24. Februar 2008Was soll ich alles schreiben? Ich könnte einen Roman tippen so schön war es! Aber ich könnte mich auch einfach kurz fassen und schreiben: alle die nicht dabei waren, haben etwas verpasst! Am Samstag stiegen wir auf den Wäspen im Brunnital. Den Aufstieg verkürzten wir mit der Seilbahnkiste rauf auf Wannelen und schon nach wenigen Höhenmetern gehen standen wir über dem Hochnebel in der grellen Sonne, in Angesicht der imposanten Nordwände von Gross Ruchen und Gross Windgällen! Welch ein Genuss! Nach einem abwechslungsreichen Anstieg mit Znünigipfel genossen wir die Mittagsonne auf dem Gipfel des Wäspen. Der Samstagnachmittag resp. Abend gestaltete sich ganz kulturell mit einem Ausflug nach Altdorf; Trophäenschau des Urner Jagdverbandes, Telldenkmal, Lehnplatz, Kapuzienerkloster… und Chai-Tee (in Uri?). Abschliessenden genossen wir ein 4-Gang-Menu im Hotel Alpina in Unterschächen, wo wir auch nächtigten. Und nun zum Sonntag! Da schreibe ich definitiv nicht viel! Ausgeschrieben habe ich einen Geheimtipp und den haben wir auch besuchen können! Nein, der wird nicht veröffentlicht! Sonst wäre er ja nicht mehr Geheim… ?! Ich bluffe? Fragt Michi, Güther, oder seine zwei Kollegen! Liebe Grüsse in die Ostschweiz! Evelyn Frischknecht
Tourenbericht Überschreitung Weissmies vom 15./16. Juli 2006Am Samstagmorgen in aller Herrgottsfrühe, d.h. bereits um 05:00 Uhr, holte der Chauffeur Franz Häusler seinen Führer Jürg Kaufmann ab. Trotz (erst recht) der überwältigenden Teil-nehmerzahl machten wir uns auf die Socken rsp. Räder und fuhren das Rheintal aufwärts gen Oberalppass, den wir nach 2.5 Stunden erreichten. Im Bahnhofbuffet in Andermatt genehmigten wir uns das obligate Gipfeli mit einem Kaffee. Die weitere Reise durch das elend lange Wallis schlug keine grossen Wellen. In Saas Almagell packten wir unsere Rucksäcke nach kameradschaftlichen Grundsätzen so, dass jeder etwa gleich viel Gewicht trug. Das Sässelibähnli brachte uns auf Furggstalden, wo wir, von netter Bedienung serviert, uns ein Wallisserplättli mit mässig Dole und viel Wasser einverleibten. Danach ging es über den Erlebnispfad mit Hängebrücken, Leitern und Stahlseilen zum Berghotel Almagelleralp. Auch hier oben war es ungewöhnlich heiss, also einen halber Liter Wasser getrunken weiter zur Almagellerhütte des SAC. Nach guter Bewirtung und Gesprächen mit netten Berggängern verkrochen wir uns etwa um 21:30 Uhr unter die Wolldecken in der Dependance. Tagwache um 03:30 Uhr, Frühstük ohne rechten Appetit und los ging's in etwa einer Stunde zum Zwischbergenpass. Bald stiegen wir angeseilt mit Steigeisen und Pickel über ein längeres Firnfeld hoch zum eigentlichen SSW-Grat. Der Grat ist ein Blockgrat, der relativ leicht zu durchklettern ist; ein wahrer Genuss! Danach überschritten wir, wieder mit Steigeisen beschuht, den fest gepressten Schneegrat zum Gipfel auf 4023 müM. Für den Aufstieg benötigten wir rund 6 Stunden. Dies scheint etwas lang zu sein. Nimmt man jedoch die häuslerische Seniorenformel zu Hilfe, d.h. Normalzeit plus etwa 20-25 %, hat dies durchaus seine Berechtigung. Ja, ja, man wir älter, da kann man nichts machen. Den Abstieg über die Normalroute zum Hohsaas bewältigten wir, trotz zwei Staus bei Spalten in gut 2 Stunden. Auch hier - nicht nur am Gotthard - ist an diesem schönen Wochenende ein ordentliches Verkehrsaufkommen. Nur warteten wir in wesentlich angenehmerer Umgebung. Von Hohsaas brachte uns die Kabinenbahn nach Saas Grund. Etliche Stopps – warum auch immer – brachten es zustande, dass wir das Postauto nach Saas Almagell verpassten. Der Chauffeur wurde zu Autostopp verknurrt, was dank seinem ausgeprägten Charme augenblicklich zum Erfolg führte. So durchpflügten wir wiederum das elend lange Wallis in umgekehrter Richtung. In Lax im Goms kehrten wir, im uns von der Hinfahrt bekannten Pöstli, ein und schmauchten die wohlverdiente Zigarre. Nächster Halt in Realp, dann weiter durch die Surselva, das Rheintal und über den Ruppen nach Hause. Geschafft um ca. 21:30 Uhr; lange aber schöne Tage. Franz Häusler
40 Jahre BSC-HütteAm Sonntag, 27. Juni 2004 trafen sich Gäste und BSC-ler bei unserem Clubheim im Stiefelwald im Raume Alp Furgglen/Bollenwees im Alpstein zur Jubiläumsfeier. Das Wetter machte mit - meist Sonnenschein und wenig Regen. Präsident Franz Häusler durfte gut 60 Teilnehmer begrüssen, darunter auch einige, die sich damals am Hüttenbau noch beteiligten. Speziell begrüssen durften wir das Alphornduo Wolkenlos, das unsere Feier mit ihren schönen Weisen, die in den Bergen besonders zur Geltung kommen, umrahmten. Von einigen Kameraden, denen es leider nicht mehr möglich ist an solchen Anlässen teil zu nehmen, wurden Grüsse ausgerichtet. Ein besonderer Dank gebührt unserem Hüttenchef Jürg Kaufmann und seiner Küchenmannschaft, die für das leibliche Wohl besorgt waren. Ein solcher Anlass ist Grund genug, in der Hüttengeschichte zurück zu schauen. Schon früh wurde nach einer geeigneten Unterkunft gesucht. Seit 1910 bis zum Bau des eigenen Clubheims war man bei verschiedenen Sennen eingemietet. Bereits im Februar 1930 wurde der Funke für den Bau eines eigenen Clubheimes gezündet. Man schuf ein Hüttenbauregelement und die erste Geldsammlung wurde durchgeführt. Angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise und der darauf folgenden Kriegswirren versandete dann aber das Ganze. Weitere Anläufe für ein eigenes Clubheim wurden genommen die aber, sei es mangels Geld oder eines geeigneten Grundstückes, nicht zum Ziel führten. 1962 war es dann endlich so weit. An einer ausserordentlichen Hauptversammlung anfangs Juni wurde definitiv beschlossen, im Stiefelwald ein eigenes Clubheim zu bauen. Bereits im Juli wurde der Bauplatz vermessen und mit den Arbeiten begonnen. Von den Mitgliedern wurde sehr viel Fronarbeit geleistet und die Ferien, die dazumal noch nicht so grosszügig bemessen waren, geopfert. Ein besonderes Problem war der Transport. Das Material wurde gesäumt, getragen und zeitweilig mit einem Zapfenweller transportiert. Am Auffahrtstag 1964 wurde das blank geputzte Clubheim gebührend eingeweiht. Selbst Freddy Weber von der Programmstelle St.Gallen von Radio DRS produzierte eine Reportage. Viele Reminiszenzen gäbe es aus der Bauzeit zu erzählen. Heute hat das Clubheim fliessendes Wasser, ist an die Kanalisation angeschlossen und demnächst wird eine elektrische Beleuchtung installiert. Dank dem Pioniergeist der damaligen Mitglieder dürfen wir uns auch heute noch an unserem Bijou freuen. Anschliessend an diesen Rückblick zündete unser ältestes anwesendes Mitglied Edi Erat auf Knopfdruck elektrisch einen Vulkan. Damit war auch die Stromversorgung symbolisch aufgeschaltet. Danach taten sich alle an den gegrillten Würsten, Salaten und Kuchen gütlich. Nach einem gemütlichen Nachmittag, gespickt mit Erinnerungen, Alphornklängen und diesem und jenem Schwatz zogen die BSC-ler zufrieden ins Tal. Franz Häusler
Skitourenwoche vom 08.04.-14.04.2006Teilnehmer: Michael Lutz (Tourenleiter) Samstag, 08.04.Anreise mit dem Auto von St.Gallen über Goldach nach Guarda. Wir machten einen Zwischenhalt in Schiers, um dort bei schönstem Wetter unseren Hunger zu stillen. Von Guarda aus nahmen wir den 31/4 stündigen Aufstieg zur Tuoihütte in Angriff. Teddy und Jon Janet bewältigten diese Strecke, bei Sonnenschein, innert 2 Stunden. Als wir, Michael, Simon und Dominik, ankamen genossen die anderen zwei schon das 5. Bier?. Die Hütte war sehr gut besetzt und wir fanden gerade noch Platz, um das Nachtessen einzunehmen. Es gab Steinpilzcrèmsuppe, Reis und Currygschnezelttes. Als Nachspeise gab es Cappucinocrème. Nachtruhe war um 22.00 Uhr. Sonntag, 09.04.(Tagwach 06.25 Uhr)Wir frühstückten um 06.30 Uhr. Danach bereiteten wir uns vor, um die “Hintere Jamspitze“ zu besteigen. Der Aufstieg dauerte 3 Stunden (Senioren) und 31/2 Stunden (Junioren). Die Abfahrt zur Hütte zurück war wegen der schwierigen Schneeverhältnisse kräftezerrend. Wir kamen trotzdem kurz vor 12 Uhr wieder in der Tuoihütte an und verzerrten unseren Lunch als Mittagessen in, bzw. vor der Hütte. Danach warteten wir auf das Nachtessen, welches um 18.30 Uhr eingenommen wurde. Es gab zuerst eine Tomatensuppe und danach Pizoggeri, eine engadiner Spezialität. Als Nachtisch wurde Apfelstrudel serviert. Nachtruhe ebenfalls um 22.00 Uhr. Montag, 10.04. (Tagwach 06.25 Uhr)Das Frühstück, Müsli, Brot, Kaffee, Kakao und Orangensaft, wurde wie am Vortag um 06.30 Uhr verzehrt. Danach machten wir uns auf zum Plan Mezdi, eine Ebene auf 2853 m.ü.M.. Die Schneeverhältnisse waren besser als am Vortag, aber das Wetter spielte nicht mit. Nach der Hälfte der Strecke begann es heftig zu winden und es schneite gelegentlich. Der Aufstieg dauerte 21/2 Stunden. Wir rasteten kurz und begannen darauf mit der Abfahrt. Wir erreichten die Hütte um 10.35 Uhr. Wieder wurde ????ƒ?teilweise als Mittagsmal der Lunch verzehrt. Es gab aber auch Rösti mit Engadinerwurst für Teddy und Engadinerwurst pur für Jon Janet. Wieder begann ein langes, banges Warten auf das Nachtessen. Wir wurden aber so gut bekocht, dass es nichts ausmachte, lange auf das Essen zu warten, denn das Warten lohnte sich immer. Als dann endlich 18.30 Uhr war, wurden uns Apfelmostcrèmsuppe, gemischter Salat, Polenta, Hackbraten und als Nachspeise Aprikosenküchlein aufgetischt. Es schmeckte herrlich. Die Nachtruhe war um 21.30 Uhr (für uns). Dienstag, 11.04. (Tagwach 07.50 Uhr)Da das Wetter schon am Vorabend umschlug und extrem winterlich wurde, kam uns die Hüttenwartin entgegen und man konnte von 07.00 Uhr bis 08.30 Uhr frühstücken (normal war 05.30 Uhr bis 07.00 Uhr). Das Wetter war auch am Morgen nicht zu gebrauchen und so vertrieben wir uns die Zeit mit Lektüren, Jassen und Tourenbericht schreiben. Zu Mittag gab es Käserösti, Rösti mit Spiegelei und Fleischkäse mit Spiegelei (nur für Dominik gab es Lunch). Der Nachmittag verlief so wie der Vormittag. Zum Znacht gab es “Fläddlisuppä“, gemischter Salat und Fondue. Der Nachtisch bestand aus Apfelsalat mit Mandelscheiben, Haselnüssen und einen Schuss Amaretto. Am späten Abend wurde, nach langem spekulieren, beschlossen, am nächsten Tag die Rückkehr anzutreten. Wir meldeten uns bei der Hüttenwartin ab und bezahlten. Nachtruhe ca. 22.30 Uhr. Mittwoch,12.04.Abreise über die Furcletta bei viel Wind nach Guarda. Rückfahrt mit Zwischenstopp in Landquart um Michael auf den Zug zu bringen. Von Landquart aus ohne Halt in die verregnete Ostschweiz. Vielen Dank an Michael, der diese Tourenwoche organisierte. Es war sehr schön, auch wenn wir nicht auf das Wetter zählen konnten und die Woche frühzeitig beenden mussen. Dominik Lutz
Biketour 3./4. Mai 2003Tourenleiter: Teddy Pfändler Teilnehmende: Samstag 3. Mai 2003:Als Treffpunkt wurde der Bahnhof Appenzell um 0951 vereinbart. Teddy, Franz und Simon kamen also dann zur besagten Zeit am besagten Ort an. Sie wollten so eben eine grosse Suchaktion auslösen, als der Schreibende um 0955 doch noch dazu stiess... tja wer zu bequem ist um den Fahrplan zu lesen, der tretet eben von Herisau nach Appenzell... Die nun komplette Velo-Equipe startete in Richtung Weissbad – die einen kalt, ein anderer bereits fast überhitzt... Nach dem bis Weissbad jeder mindestens auf Betriebstemperatur aufgewärmt war gings opsi in den Lehmen um eine Kaffe & Muffins – oder eben „Kafi & Gugelhöpfli“ – Pause einzulegen. Nach einem Luft-Wechsel in Simons Hinterreifen ging’s weiter Richtung Kammhalde zur Schwägalp. Dort mischten wir uns unauffällig unter die Töfffahrer & genossen im Durchzug eine Gerstensuppe. Als die kassierfreudige Serviermutter (-tochter wäre falsch) endlich unsere Geldseckel erleichtert hatte ging’s über die Panzerpiste runter, um dann den Risipass in Angriff zu nehmen. Es wurde etwas gächer & strenger, so dass sich des Schreibenden neue Z-Kette mit einem Chlapf verabschiedete... Nach einer steinzeitlichen Reperaturaktion ging’s weiter (mehr schiebend & tragend..) das letzte Stück hinauf. Um nicht vom Winde verweht zu werden brachen wir unsere Passpause nach kurzer Zeit ab und verlegten sie 2-300 Meter talabwärts. Bei einem Stall vernichteten wir unsere Lunchresten... Dieser Vernichtungsaktion fielen Turbo-speed-high-energy-ultra-power-Riegel oder halt einfach gefüllter Bieberfladen & und anderes zum Opfer. Die Abfahrt nach Nesslau wurde allgemein als weniger streng als der Aufstieg zum Risipass empfunden. In Nesslau steuerten die einen direkt – ein anderer mit Umweg über einen nicht steinzeitlichen Velomech – in den Sternen, um sich zu erfrischen. Anschliessend mischten wir uns wieder unter die Töfffahrer, um auf der Hauptstrasse nach Wattwil zu gelangen. Hier trennten sich unsere Wege, die wir nun per Zug zurück legten um rasch möglichst zum Lammrückenfilet mit anschliessender Käseplatte oder sonstigen feinen Nachtessen zu gelangen. Sonntag 4. Mai 2003Am Sonntagmorgen trafen wir uns um halb zehn in Wattwil im Zug nach Nesslau. Diesmal war auch Irene dabei. Ab Nesslau ging’s am Sternen vorbei um dann beim Velomech rechts abzubiegen. Das war das flache Stück. Nun gings hinauf in die Vordere Höhi. Auf den gächen, wurzligen Wegen nützte selbst das neue HG-Kettenglied nix. So wurde streckenweise das Bike geschoben oder getragen. Die erste Höhi erreicht, nahmen wir nach kurzer Pause die Abfahrt zur Skihütte unter die Räder. Nachdem die verwursteten Winzer in unseren Mägen mit Kaffee ertränkt waren ging’s runter nach Amden um dann in die Hintere Höhi hoch zu trampeln. (Eigentlich würde es genügen, die beiden Orte mit „Hintere“ und „Vordere“ zu benennen. Das mit der „Höhi“ merkt man nämlich von selbst!) Kleine Pause. Frisch gestärkt nahmen wir die abwechslungsreiche Abfahrt nach Nesslau in Angriff. Kaum war ein Schneefeld gemeistert, hatte man eine Wasserschwelle (oder besser: einen die Strasse durchquerender Holzkanal!) zu überwinden... jedenfalls kamen alle heil beim Sternen an – ob mit Schaukelstuhl oder ungefedert, jeder hat’s überstanden ;-) Diesmal bestiegen 80% der Anwesenden bereits in Nesslau den Zug. Die Andere Hälfte kannte die Hauptsstrasse nach Wattwil noch nicht, respektive machte sich auf, um einen Veloweg zu finden. Merci Peter für dieses tolle Bike-Weekend! Merci Petrus fürs super Wetter :-) Michael Lutz
Skitourenwoche Lungau vom 15.-22. März 2003Administrativer Leiter: Köbi Frei Tourenleiter: Albert Essl Teilnehmende: Und mit dabei waren auch: 15.03.03. Der Anreisetag
An diesem Samstagmorgen trafen wir uns bei schönstem Wetter im östlichen
St. Gallen. Der Wetterbericht meldete eine langanhaltende Schönwetterperiode,
und so starteten wir voller Vorfreude in eine der schönsten Wochen
im Jahr: die Tourenwoche. 16.03.03 Vierteleck
Nach einem reichhalteigen Frühstück von unserer Schlummermutter
mit selbstgebackenen Brötchen, Vogelbeerenkonfitüre und vielem
weiteren, wurden wir um ca. 8.00 Uhr von Albert mit dem Bus abgeholt.
Wir fuhren in eins der fünf Lungauer Täler hinein Richtung Obertauern
und parkierten das Auto im Ort Tweng. Von da an ging es auf den Skiern
direkt hinauf zum Waldrand. Über alte, mit rutschigen Tannzapfen
bestreute Wege schnell an Höhe gewinnend, stiegen wir bis zu einer
romantischen Jagdhütte, wo wir ein Pause machten. Weiter führte
der Weg im Wald über Wurzeln und Zäune bis der Wald lichter
wurde. Die Vorausscheidung der Camel-Trophy war bestanden. Über coupiertes
Gelände mit angenehmer Steigung zogen wir die Spur weiter auf den
Übergangsgrat und relativ flach zum „Gipfel“ der Vierteleck.
Der Schnee war sehr unterschiedlich: Pulver, Windharsch alter Schwimmschnee... 17.03.03 Grosse Kesselspitze
Wieder führen wir Richtung Obertauern und parkierten den Bus weiter
oben direkt am Waldrand. Mit den Skiern an den Füssen ging es lange
langsam ansteigend auf dem Forstweg hoch bis zu einer „Pausen“-Alm.
Danach führten uns die Spuren anderer Tourengeher durch lichten Wald
immer weiter ansteigend an Felsen und Legföhren vorbei zum Tourenziel. Bei schön Wetter hier oben zu stehen, es lohnt sich den Lungau zu sehen. Die Abfahrt führte uns rasant durch verfahrenen Schnee, mal hart,
mal pulvrig, kurvend um Legföhren. Einige „verfielen“
einem Geschwindigkeitsrausch... 18.03.03 Rettenwand im grossen Kessel
Wie jeden Tag fassten wir auch heute nach dem Frühstück hervorragenden
Tee von Elfriede. 19.03.03 Steirische und Lungauer Kalkspitze
Wieder ein Tag mit super Wetter. Auf ging es nach Obertauern ins Skigebiet.
Ein Sessellift verkürzte einen ersten Aufstieg. Dahinter lockte ein
kurzer Pulverhang, den sich viele nicht entgehen lassen konnten, obwohl
es bedeutete danach im Tannenschritt auf die andere Seite wieder hoch
zu steigen. Weiter ging es einige schöne Hänge hinunter und
auch gerade aus mit Stockeinsatz. An einem Geländeübergang hiess
es dann entgültig Felle aufziehen. 20.03.03 Glöcknerin
Der Morgen mit dem Frühstück war eine genussvolle (Geierbrötchen)
Routine geworden und anschliessend konnten wir pünktlich starten.
Wir fuhren über Obertauern auf die Felsenalm. Der Aufstieg im Wald
war gleich ziemlich steil, aber egal Hauptsache wir waren von den stinkenden
Cars weg und der aufmerksame Tourengeher sah jetzt schon: Pulver für
die Abfahrt, da lacht das Herz! 21.03.03 Schwarzeck
An diesem Tag ging es mit dem Bus nach Tweng und mit dem Almstrassenschlüssel
soweit das Tal hinein bis wir den Bus stehen lassen mussten. Kurze Zeit
folgten wir noch der Strasse und bogen dann zum Waldrand hin ab. Im Wald
stiegen wir schwitzend steile, alte Wege hoch. Bei einer Hütte machten
wir Rast. Der Wald wurde bald lichter und Felsen prägten immer mehr
die Aufstiegshänge. Aus diesem Grund ging es mit vielen Spitzkehren
höher und höher. Später wurde es eine Weile flacher. Eine
Pause wurde zwischengeschaltet, und dann nahmen wir den steileren Gipfelaufschwung
unter die Ski. Weil plötzlich alle viel fiter waren als es am Morgen
im Bus noch den Anschein machte, erreichten wir alle zusammen den schönen,
dieses Mal windstillen Gipfel. Schade das Jon Janet und Köbi nicht
mitkommen konnten. 22.03.03 HeimfahrtDiese ist unspektakulär und Dank den guten Fahrern unfallfrei über die Bühne gegangen. Für den Heimweg nahmen wir die Autobahn über Salzburg und München. Fahrzeit ca. 6 Stunden. Die Tourenwoche war viel zu schön, als dass ich sie wie abgemacht
in einem kurzen Bericht hätte wiedergeben können. So habe ich
Schweizer Regentage genutzt zum Schreiben und in Erinnerungen zu schwelgen. Evelyn Frischknecht
SKITOURENWOCHE IM STUBAITAL VOM 7.-13. April 2001Diesen Tourenbericht könnte ich eigentlich ganz kurz halten. Täglich etwa zur gleichen, späten Zeit aufstehen, immer das gleiche diskussionswürdige Wetter, jeden Tag Neuschnee und das Essen ausnahmslos vom Besten. Was man übrigens auch vom Wein sagen kann.Tja, etwas genauer möchte ich aber trotzdem werden. Und um mich vor all zu vielen Wiederholungen zu schützen, beginne ich wie sonst üblich chronologisch , fahre dann aber themenspezifisch weiter. Das VorfeldDie Tourenwoche und somit der Tourenbericht beginnt üblicherweise am Samstag. Da sich dieses Mal jedoch unglaubliches und teilnehmerentscheidendes schon im Vorfeld abspielte, möchte ich dieses in meinem Bericht miteinbeziehen.Auf den Donnerstag davor war die Vorbesprechung angesetzt. Anwesend waren von sechs Angemeldeten deren vier: Peter Pfändler, Köbi Frei, ich (Evelyn Frischknecht) und meine Freundin und Nicht-BSC-Mitglied Marianne Oertle. Bei der Zahl von vier blieb es dann auch auf der Tourenwoche. Aber anders rum: - Günther Gstach hatte sich aufgrund einer starken Erkältung entschuldigt, um sich für die Woche "gesundschonen" zu können. Was ihm auch gelang. - Marianne musste sich am Samstagmorgen aufgrund einer starken Grippe, die dann eine ganze Woche anhielt, entschuldigen. - Fehlt also noch eine Person und gefehlt hat in diesem Fall vieles. Martin Zürcher fehlte am Donnerstagabend. Seine Entschuldigung oder Abmeldung blieb ebenfalls aus. Peter versuchte ihn den ganz Freitag telefonisch zu erreichen, jedes Mal fehlte jedoch seine Stimme auf der anderen Seite. Am Samstagmorgen, eine halbe Stunde vor der Abfahrt konnte er ihn dann doch noch - total verschlafen erreichen. Es kam ihm dann noch in den Sinn, dass er sich entschuldigen wollte, weil er nächste Woche heirate. Punkt. Weitere Details sind mir unbekannt. Teil nahmen also: Peter Pfändler Köbi Frei Günther Gstach Evelyn Frischknecht Das WetterDas dominierendste Thema der Woche. Abgehandelt ist es jedoch schnell.Sah man am Morgen aus dem Fenster, welches ausserdem nie beschlagen war, mal bestimmt nicht mit Eiskristallen, dann sah man immer das gleiche Bild: Wolken behangener Himmel, dessen Farbe wir schon fast vergassen, neblige Strukturen, die einem die Sicht nahmen und ununterbrochene Niederschläge, die auf Grund der hohen Temperaturen um null Grad, nur knapp in Form von Schnee ausfielen. Auch zu jeder anderen Tageszeit traf man dieses Bild an. Zwischendurch wurde über Aufhellungen gemunkelt. Und man sollte es nicht glauben - sie trafen zwei Mal ein! Jeweils für eine knappe halbe Stunde! Kurze Freude, langes jammern. Wind gab es kaum. Die SchneeverhältnisseDie lassen sich einfach ausmalen. Schneit es ununterbrochen, gibt es viel Neuschnee. Jeden Tag gab es zwischen 10 und 40 cm dieser weissen Pracht. Das heisst, jeden Tag neu spuren, aber dazu später. Kombiniert man dies mit den warmen Temperaturen, weiss man auch, dass wir nicht diese herrlichen Federleicht-Pulverschneechen hatten. Man könnte gar sagen: rauf wie runter gepfadet.Gut, ganz so dramatisch war es nun auch wieder nicht. Waren die Hänge genügend steil, das heisst um die Munter-Marke von zirka 30 Grad, brachte man doch einige schöne Schwünge hin. Sonst galt die Devise: volle Kraft gerade voraus und Stockeinsatz! Die lange Gerade vom Gletscher bis zur Hütte wurde durch das grosse Engagement des Hüttenwartes und der Hilfe des Schneetöffs sogar zu Skaterstrecke. Was doch eine erhebliche Erleichterung bedeutete. In dieses Kapitel gehört auch die Lawinengefahr. Es lässt sich leicht erahnen, dass sie sich auf erheblich befand. Bis zum Ende der Woche spitzte sich die Lage so weit zu, so dass wir am Donnerstag auf einen Tourentag verzichteten und unsere Zeit am Eisturm hinter der Hütte vertrieben. Dank der geringen Aktivität des Windes gab es wenigstens kaum Schneeverfrachtungen. Die SkitourenDie Tourenwoche liesse sich auch als Schartenwoche benennen. Denn die Touren waren uns durch die grosse Lawinengefahr sozusagen vorgegeben und gestattete kaum einen Gipfel zu besteigen. Verbunden mit der schlechten Sicht und dem üblen Wetter machte eine Gipfelbesteigung keinen Sinn. Das heisst also, und ist wohl eine Prämiere in der Geschichte des BSC: Eine Tourenwoche ohne eine Gipfelbesteigung.Am ersten Tourentag wollten wir zur Kräuelscharte hoch. Im letzten steilen Hang befanden sich dann aber mindestes zwei Dutzend Italiener, so dass uns das Unterfangen zu gefährlich erschien. Am Mittwoch starteten wir einen zweiten Versuch für diese Scharte und in der optimal gelegten Spur einer schweizer Bergführeraspirantin konnten wir sie auch erreichen. Die Touren am Montag und Dienstag führten uns unter die Turm- und Wildgratscharte. In den Scharten lag aber soviel Schnee, dass wir auf das Raufwaten verzichteten. Auf Grund der Verhältnisse verzichten wir auch auf den Hüttenwechsel zur Dresdner- und Sulzenauhütte, weil die Besteigung des Zuckerhütl und des Wilden Freigers gefährlich gewesen wäre. Dafür verlängerten wir den Aufenthalt in der Franz-Senn-Hütte um eine Nacht und kehrten am Freitag nach Hause zurück. Ach ja, in diesem Absatz gab es noch ein anderes vorherrschendes Thema: Das Spuren! Von der Schweiz kennen wir das doch eigentlich so, dass früh aufgestanden, schnell gefrühstückt und zügig von der Hütte weggegangen wird. Und der, der Spuren darf, ist gar ein bisschen Stolz darüber. Nicht so in Österreich. Hier läuft das Rennen anders rum. Aufgestanden wird frühestens um sechs Uhr, Frühstück gibt es ab sechs Uhr dreissig und dann wird gefrühstückt, gefrühstückt, gefrühstückt. Und wer es am längsten aushält und am gründlichsten ist beim Ski anschnallen, der hat gewonnen und muss nicht Spuren! So kam es dann halt, dass Peter zwei Mal spurte. Erinnert ihr euch an meine Ausführungen in den Abschnitten: Wetter und Schneeverhältnisse? Ja, das Spuren war wirklich kein Zuckerschlecken. Die Hütte, die GastwirtschaftDas ist das Thema, das alle Müh und Not entschädigt. Es macht sogar den Aufenthalt in den Bergen bei miesem Wetter angenehm und erholsam. Einquartiert waren wir in einem doch recht grosszügigen und geheiztem 5er Zimmer mit richtigen Matratzen und frisch bezogenem Federduvet. Die Toiletten- und Waschräume waren auf der Etage und wer es nicht glaubt soll sich selbst davon überzeugen, es gab auch richtige Duschen mit warmem Wasser.Wie Eingangs schon erwähnt, war das Essen und Trinken nur vom Besten. Zum Frühstück gab es ein Buffet: Fleisch, Käse und verschiedene Müesli. Am Mittag nach den Schartentou-ren war essen à la carte (zum Beispiel: Käsespätzle, Kaiserschmarrn, Riesen-Wienerschnitzel) oder dem weniger attraktiven Rucksacktäschchen angesagt. Abends gab es jeweils einen Dreigänger. Salat oder Gemüse fehlte nie. Zum Auftakt wurde jeweils eine feine Suppe serviert. Der Hauptgang zierte zum Beispiel ein hausgemachte Lasagne oder ein würziges Hähnchen mit Reis, zart geschmorten Schweinsbraten von verschiedenen Stücken mit jungen Kartoffeln oder Pouletpiccata mit Tomatenspaghetti oder, oder, oder. Auch das Dessert liess nie lumpen. So gab es sämige Cremen die echt, das heisst nicht nach Chemie schmeckten, Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren, oder ein Stückchen Käse mit Brot und frischer Melone und Trauben. Der passende Wein aus der kleinen, meist heimischen aber ausgesuchten Auswahl durfte natürlich auch nicht fehlen. Und Punkt halb fünf begann dann jeweils der Abend mit einem Weisswein zum Apéro. Wer nun noch skeptisch gegenüber der Hütte ist, dem soll gesagt sein, dass am Donners-tagabend auf Kosten der Hütte an alle Sekt ausgeschenkt wurde. Dies als dank für das lange Ausharren bei dem schlechten Wetter. Für uns treuen Schweizer gab es natürlich noch "a feines Zwetschgenschnappserl" hinten nach. Alles in allem ergaben die Komponenten eine erholsame Woche weit ab vom Alltagsstress, in der der Gaumen verwöhnt wurde und der Schlaf und das Lachen nicht zu kurz kamen. Unsere Lungen wurden wieder einmal von frischer Bergluft durchlüftet und die Muskulatur anders beansprucht. Auch wenn es keine Gipfelbesteigungen gab, gelohnt hat es sich trotzdem! Evelyn Frischknecht
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