Tourenberichte

Bike Tour im Appenzeller Vorderland - Apri 2017

Bis zum Vorabend des 30. April dachte man eigentlich eher an eine Skitour und nicht an eine von Bruno Huber geplante Bike Tour.

Bei Stahlblauem Himmel und etwas kühlen Temperaturen starteten wir die Bike Tour in Heiden.

Über herrliche Naturwege folgten wir artig unserem Tour Guide Bruno.

 

Mal ging es technisch durch einen coolen Singletrail und danach wieder happig bergauf. In Lachen bei Walzenhausen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick über den Bodensee belohnt .

 

In Oberegg machten wir dann einen verdienten Drinkstop in der „Sunneblatte“.

Wieder gestärkt radelten wir weiter Richtung Bischofsberg/ Heiden --- rauf rauf rauf !! Endlich hatten wir die Höhe erreicht ob dem Bad Unterrechstein, aber da setzten wir noch einen oben drauf und radelten nochmals einige Höhenmeter Richtung „Kaienhuus“/ Dicken. Und dann sahen wir unser Ziel .

 Hungrig durften wir uns in Bruno`s Garten die feinen Bratwürste von  Roman schmecken lassen.

Für deine Gastfreundschaft  Bruno und die tolle Biketour möchten wir uns ganz herzlich bei dir bedanken. 

 

Jacqueline F. / Jacqueline L. / Simon Treier

Klettern Wiwanni / Sustenpass - August 2017

Nach Abspreche mit allen Tourenteilnehmer wurden die Klettertage von der Wiwanni-Hütte in das Sustengebiet verlegt. So sind wir alle am Sonntagaben ins Sustengebiet angereist und haben es uns in der Unterkunft Steingletscher gemütlich gemacht.

 

Tag 1:

Als Einstieg haben wir uns am ersten Tag für den schön gelegenen und gut erreichbaren Klettergarten 'Umpol' (Klettergarten Asterix & Obelix) entschieden. Wir hatten ideale Kletterbedingungen (angenemes Wetter und griffiger Fels).

Tag 2:
Erneut hat es das Wetter gut gemeint mit uns. Nachdem wir uns am ersten Tag ideal eingeklettert hatten, haben wir uns für den 2 Tag etwas grösseres vorgenommen. Wir sind zum Sektor 'Platten' aufgestiegen und haben uns den Mehrseillängen (7-8 Seillängen) gewidmet. Nach dem Mittag ging die Energie dann langsam etwas aus und das Bier auf der Sonnenterasse vom Hotel Steingletscher hat gerufen.

 

Tag 3:

Nach den letzten zwei Tagen am Fels spürte man schon den einen oder anderen Muskel und die lädierten Fingerbeeren. So haben wir uns für den Abschlusstag nochmals einen Klettergarten zum Ausklingen ausgesucht. Wir sind zum Sektor 'Himmel' aufgestiegen und haben die schönen Kletterrouten und die schöne Aussicht (wiederum inkl. Sonne) genossen.

 

Es waren drei wundervolle Tage im Stustengebiet bei bestem Wetter und bester Kameradschaft.

 

 

Manuela Frei

Teilnehmer: Simon Lutz, Rebecca Lutz, Simon Treier und Manuela Frei

Gelmerhütte - August 2016

Alle Tourenteilnehmer hatten Ende August / Anfang September Ferien und so konnte die Tour vorverlegt werden und bereits am Dienstag 30. August 2016 gestartet werden. Wir haben uns am ersten Tag auf dem Parkplatz der Gelmerbahn im Haslital getroffen. Das Wetter war sonnig und warm und die Wetterhervorsage für die nächsten 3 Tage gut. 

 

Tag 1:
Mit der steilsten Drahtseilbahn der Welt (106%) sind wir von Handegg rund 450 Höhenmeter hinauf zum Gelmersee gefahren. Neben den Touristen mit Sandalen, Handtaschen etc. scheinen wir mit den grossen Rucksäcken wie Abenteurer. Rebi hatte "Glück" und durfte / musste in der ersten Reihe Platz nehmen und konnte so die gefühlte senkrechte Fahrt auf dem Logenplatz "geniessen". 

 

Nach einem genüsslichen Zmittag am See gehts es 530 Höhenmeter steil hinauf über perfekt gelegte Steinstufen (dem ehemaligen Hüttenwart und Vater des heutigen Hüttenwart Peter Schläppi sei Dank) zur Gelmerhütte (2412 M. ü. M). In der Hütte werden wir herzlichst von Hüttengehilfin Manuela mit einem Tee empfangen. Bis zum Znacht genossen wir noch etwas die Aussicht und verschafften uns einen Überblick über die verschiedenen Klettermöglichkeiten. 

 

Tag 2:
Wir haben uns am ersten Tag zum Einklettern für einen Klettergarten (Diechterboden, ca. 20 Min von der Hütten entfernt) entschieden. Bei schönstem und warmem Wetter kletterten wir diverse Seillängen. Wir genossen die Tatsache, dass wir den Fels für uns Alleine hatten. Am späteren Nachmittag kehrten wir zur Gelmerhütte zurück und konnten zum Znacht ein feines 4 Gang Menu geniessen. 

 

Tag 3:
Das Ziel für den zweiten Tag wäre die 15 Seillängen zählende 'Morgesunne'. Leider fehlte der Mogesunne die Morgensonne gänzlich. So legen wir den ersten Teil zu Fuss zurück und klettern danach im Mittelteil, im Sektor Geissnollen. Schöner Fels und gut abgesicherte Routen, ideal beim durchzogenen Wetter. Immer mal wieder schweifte unser Blick zum Himmel. Rund herum sind die Wolken je länger je grösser geworden, das Wetter hielt jedoch bis am Abend problemlos. Das einzige Grollen am Tag kam vom Felsabsturz an der gegenüberliegenden Talseite vom Klettergarten. 

 

Tag 4:
Wir nahmen den letzten Zmorgen in der Gelmerhütte ein und machten uns anschliessend auf den Weg hinab zum Gelmersee. Mit der Gelmerbahn ging es Richtung Tal. Diesmal hatten die beiden Simon's das Vergnügen der Logenplätze und hatten so Mitten in der Alpenwelt Achterbahn-Feeling.

 

Da es noch nicht mal Mittag war und unsere Kletterhunger trotz den letzten beiden Klettertage noch nicht ganz gestillt war, sind wir mit dem Auto weiter Richtung Grimslpass Hospitz gefahren und haben beim Klettergarten Gerstenegg Halt gemacht. Unser Kletterhunger war dann doch nicht mehr all zu gross (was durchaus auch am Plattenschleicher lag) und so genossen wir nach ein, zwei Seillängen unter heissen Sonnenstrahlen unsere letzten Proviantvorräte. Anschliessend machten wir uns auf die Heim-/Weiterfahrt auf. 

 

Es waren vier wundervolle Tage im Grimselgebiet bei bestem Wetter und Kameradschaft.

 

Manuela Frei

Teilnehmer: Simon Lutz, Rebecca von Büren, Simon Treier und Manuela Frei

Skitourenwoche 2016 - Valpelline

Teilnehmer Tourenwoche:
Jacqueline Frei, Köbi Frei, Roman Loepfe, Jon Janet Kuppelwieser, Andrin Kuppelwieser, Marc Mittelholzer, Mario Inauen und BF Aschi Müller


Montag 28.03.2016

  • Mit zwei Autos (1x AI, 1x SG/AR) fahren wir nach Kandersteg, wo wir unseren Bergführer Aschi Müller Bergführer abholen.

  • Aus dem geplanten Mittagessen in Kandersteg wird leider nichts. Die Küche streikt resp. arbeitet erst ab 11.30 Uhr. Wir machen daher Rast im Rhonetal und schliessen schon die erste Wette ab (wie oft wird es wohl Spaghetti geben?)

  • Nachdem wir den Grossen St. Bernhard passiert haben und uns die Italiener einreisen liessen, machen wir uns auf den Weg nach Bionaz von wo aus wir ins Rifugio Prarayer aufsteigen.

  • Leider ist die Strasse hoch zum Stausee nicht freigegeben und wir müssen unsere Autos weiter unten als gehofft/geplant stehen lassen (d.h. 1h mehr Marschzeit).

  • Nach gut 2h Aufstieg treffen wir pünktlich zum Nachtessen im gut belegten Rifugio Prarayer (2005 m) ein.

Dienstag, 29.03.2016

  • Moderate Tagwachzeit ... wir müssen erst um 7.00 Uhr beim Frühstück sein.

  • Danach geht’s los mit dem Ziel Dome du Tsan (3351 m)

  • Die ersten paar Höhenmeter kämpfen wir uns durch den Wald, danach folgen flache Passagen in Abwechslung mit Anstiegen. Den Gipfel erklimmt dann nur noch ein Teil der Gruppe. Der Rest rastet unterhalb vom Gipfel & gönnt sich eine etwas längere Ruhepause.

  • Auf dem Gipfel ist dann Action angesagt ... ein Ski von Andrin macht sich selbständig und muss durch Aschi spektakulär geborgen werden. Das 50-Meterseil reicht knapp.

  • Gemeinsam kehren wir am Nachmittag wohlbehalten und um ein paar Erfahrungen reicherer zurück ins Rifugio Prarayer. Nach einem kühlen Bier und einer warmen Dusche geniessen wir ein gemütliches Nachtessen.

Mittwoch, 30.03.2016

  • Unser heutiges Ziel heisst Chateau des Dames. Am Abend dann Aufstieg zur Übernachtung im Winterraum der Aosta-Hütte (2781m)

  • Kurz nach dem Start müssen wir das Tagesziel ändern. Es ist zu warm und der Schnee ist leider nicht mehr gefroren. Zudem sind die Wetteraussichten auch nicht berauschend. So beschlossen wir anstelle vom Chateau des Dames die Becca Vanetta (3361m) zu erklimmen.

  • Nach einem kurzen Boxenstopp bei der Hütte um unnötigen Ballast abzuwerfen ging es auf der anderen Talseite von Neuem los.

  • Eine steile Passage hat es besonders in sich. Kein Problem für unseren Bergführer Aschi. Er packt kurzerhand die Schaufel aus und zimmert uns schöne Tritte für die Spitzkehren in den Hang. Eine zweite Gruppe hat da weniger Glück. Die mussten mit den Skiern auf dem Buckel die Passage hochkraxeln.

  • Ganz bis zum Gipfel schaffen wir es leider nicht. Das Wetter will nicht mitspielen und es wird ziemlich warm.

  • Dank geschickter Routenwahl von Aschi und fleissigem Einsatz unserer Skistöcke, bleiben die Felle auf dem Nachhauseweg im Rucksack und wir kommen sicher, aber müde und sehr durstig, von einer schönen Tour zurück ins Rifugio.

  • Den heuten Abend schliessen wir mit einem Coup d’amities (Cup der Freundschaft) ab. Ein echter Balanceakt im Trinken, möchte man nicht alles auf dem Tisch verteilen.

Donnerstag, 31.03.2016

  • Dieses Jahr haben wir weniger Wetterglück und wir müssen die Tourenwoche einen Tag früher als geplant beenden, denn der Höhepunkt Viertausender Dent d’Herans kann bei diesem unsicheren Wetter nicht bestiegen werden.

  • Bevor wir aber zurück nach Hause fahren, schaffen wir es doch noch auf den Chateau des Dames (Skigipfel auf 3488), denn es hat über Nacht doch noch genügend abgekühlt.

  • Die Fahrt zurück ins Refugio ist sehr abenteuerlich und führt uns durch Wälder und Bäche. Auch ein Lawinenkegel darf nicht fehlen (da konnten wir sogar die Skikünste von einem Mehlsack begutachten ... mind. ein Teil der Gruppe). Weiter konnten wir uns im Spitzkehren üben. Note Bergführer für die Jungen: Ungenügend und Üben!!

  • Zurück in der Hütte packten wir den Rest unserer Sachen ein und machen uns auf den Heimweg in die Schweiz.

  • Der Weg entlang vom Stausee zieht sich zuerst eine gefühlte Ewigkeit in die Länge. Nach einer kurzen Stärkung bei einem Unterstand werden die Regensachen montiert. Die letzten Meter runter zu den Autos bewältigen wir noch zu Fuss.

  • Nach einer feinen Pizza in Sion teilten sich unsere Wege. Die Gruppe AI fährt via Bern nach Appenzell. Die Gruppe AR/SG legt noch einen Sprint mit dem Audi ein…, damit wir den Autoverlad in Goppenstein eine knappe Minute vor Abfahrt erreichen. Nach Mitternacht kommen wir gesund und glücklich zuhause an.

Freitag, 01.04.2016

  • Obwohl wir heute nicht mehr auf einer gemeinsamen Skitour waren, treffen wir uns zum Abschlussessen bei Roman Loepfe zuhause. Wir werden von ihm und Jacqueline grosszügig bekocht und bewirtet. Zum feinen Nachtessen genossen wir den von Theo Vogel gespendeten Wein. Herzlichen Dank Theo!

Fazit

  • Trotz Wetterpech konnten wir tolle und sehr kameradschaftliche Tage im Valpelline erleben, auch wenn dieses Jahr kein Viertausender dabei war

  • Wir sind um ein paar Erfahrungen reicher und wissen was wir für nächstes Jahr noch üben müssen

  • Die nächste Tourenwoche in die Dolomiten ist schon geplant – da hoffen wir wieder auf Sonne & Schnee wie wir es im Vorjahr im Wallis geniessen durften.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, Aschi (auch wenn wir deine Geduld manchmal etwas strapazieren) und dem Organisator. Dem BSC für den finanziellen Zustupf von Fr. 1'000.-


Jacqueline Frei

Bike Tour im Appenzeller Vorderland - Apri 2016

Bis zum Vorabend des 30. April dachte man eigentlich eher an eine Skitour und nicht an eine von Bruno Huber geplante Bike Tour.

Bei Stahlblauem Himmel und etwas kühlen Temperaturen starteten wir die Bike Tour in Heiden.

Über herrliche Naturwege folgten wir artig unserem Tour Guide Bruno.

 

Mal ging es technisch durch einen coolen Singletrail und danach wieder happig bergauf. In Lachen bei Walzenhausen wurden wir mit einem herrlichen Ausblick über den Bodensee belohnt .

 

In Oberegg machten wir dann einen verdienten Drinkstop in der „Sunneblatte“.

Wieder gestärkt radelten wir weiter Richtung Bischofsberg/ Heiden --- rauf rauf rauf !! Endlich hatten wir die Höhe erreicht ob dem Bad Unterrechstein, aber da setzten wir noch einen oben drauf und radelten nochmals einige Höhenmeter Richtung „Kaienhuus“/ Dicken. Und dann sahen wir unser Ziel .

 Hungrig durften wir uns in Bruno`s Garten die feinen Bratwürste von  Roman schmecken lassen.

Für deine Gastfreundschaft  Bruno und die tolle Biketour möchten wir uns ganz herzlich bei dir bedanken. 

 

Jacqueline F. / Jacqueline L. / Simon Treier

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